Neue Perspektiven. Gemeinsam weiterdenken.
Ein Dialog über Bestandsimmobilien, Stadtentwicklung und die Frage, was möglich wird, wenn unterschiedliche Perspektiven früh zusammenkommen.
TextKnud Hartung — Dipl.-Bauingenieur · Immobilienökonom (EBS) · Business Mediator
Metropolregion München
- RE:Value Dialog
- München
- Bestandsimmobilien
- Stadtentwicklung
Warum wir neue Wege brauchen.
Die Immobilienwirtschaft erlebt schwierige Zeiten. Märkte haben sich verändert, Projekte sind komplexer geworden und vieles ist schwieriger planbar.
Wir wollten uns damit nicht einfach abfinden. Wenn sich Rahmenbedingungen verändern, braucht es neue Wege, neue Konzepte und neue Formen des Austauschs.
So entstand gemeinsam mit unseren Partnern und Sponsoren die Idee für den RE:Value Dialog: rund 100 Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Immobilienwirtschaft zusammenzubringen und gemeinsam über Bestandsimmobilien und Stadtentwicklung nachzudenken.
Wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.
Architekt:innen, Projektentwickler:innen, Bauträger, Finanzierer und kommunale Vertreter:innen betrachten ein Projekt aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Was für die einen eine technische oder gestalterische Frage ist, kann für andere eine Frage der Finanzierung, der Genehmigung, der Nutzung oder der Wirtschaftlichkeit sein.
Gerade darin lag für uns der Wert des Dialogs: die Perspektive des anderen frühzeitig zu verstehen und möglichst früh in gemeinsame Projekte involviert zu sein.
Denn viele Fragen lassen sich besser lösen, wenn die unterschiedlichen Beteiligten miteinander sprechen, bevor Entscheidungen bereits feststehen.

Ein Ort, der den Gedanken selbst verkörpert.
Auch der Veranstaltungsort, das Smart Village München, war bewusst gewählt.
Aus einem bestehenden Gebäude ist ein neuer Raum für Begegnung und Zusammenarbeit entstanden.
Gerd Krohn, Co-CEO & Co-Founder, war Gastgeber, gab Einblicke in sein Konzept und brachte zugleich die Nutzer- und Kundensicht in die Diskussion ein.
Was macht einen Raum attraktiv? Was brauchen Menschen wirklich? Und wann funktioniert ein Konzept aus Sicht derjenigen, die einen Ort später nutzen?
Solche Fragen erweitern den Blick auf ein Projekt.
Dialog entsteht nicht nur auf der Bühne.
Besonders spannend wurde der Austausch dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kamen: in den Pausen, in den Workshops, bei der Fishbowl und beim anschließenden BBQ.
Erfahrungen wurden geteilt, Positionen hinterfragt und neue Kontakte geknüpft.
Manche Gespräche begannen mit einem fachlichen Thema und führten schnell zu anderen Fragen. Aus Begegnungen können neue Verbindungen und vielleicht auch neue Projektideen entstehen.
Vielleicht ist genau das der eigentliche Wert eines solchen Formats: Nicht jede Diskussion muss sofort eine Lösung hervorbringen. Manchmal reicht es, eine neue Perspektive mitzunehmen – oder einen Menschen kennenzulernen, mit dem daraus später etwas Gemeinsames entstehen kann.
Was bleibt.
Am Ende des Tages war für viele klar: Dieses Format sollte fortgesetzt werden.
Nicht, weil alle Fragen beantwortet waren. Sondern weil der Dialog neue Perspektiven eröffnet, Fragen weitergeführt und Menschen miteinander verbunden hatte.
Für mich ist das eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem RE:Value Dialog:

Gute Projekte entstehen nicht nur durch gute Ideen. Sie profitieren davon, wenn die richtigen Perspektiven früh zusammenkommen.
Autor:inKnud Hartung
Dipl.-Bauingenieur · Immobilienökonom (EBS) · Business Mediator
Metropolregion München
KH Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG · Metropolregion München. Mitentwickler und Moderator des RE:Value Dialogs.